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SUMMARY:Virtuelle Ausstellung: "Was sich niemals wiederholt..."
DESCRIPTION:„Was sich niemals wiederholt im Leben\, das ist die Kindheit und das Vaterhaus…“ Hemmerdener Poesiealben \nIn einer virtuellen Ausstellung “Was sich niemals wiederholt im Leben\, das ist die Kindheit und das Vaterhaus” werden zwei Hemmerdener Poesiealben vorgestellt – sie stammen aus zwei deutsch-niederländischen Familien Aussen-Winter. \nZur virtuellen Ausstellung geht er hier… \nDie beiden niederländischen Brüder Moses und Jakob Aussen haben die deutschen Schwestern Lina und Klara Winter aus Hemmerden geheiratet. Nach einer glücklichen Kindheit und Jugend\, die sie verbracht hatten\, verzog Klara mit ihrem Mann Jakob und den zwei Töchtern bereits 1930 aus Hemmerden in die Niederlanden nach Wijhe\, Lina und ihr Ehemann Moses mit ihren drei Kindern flohen 1935 aus Hemmerden in die Niederlanden nach Zelhem. \nFast ausnahmslos alle Familienangehörigen\, die sich in den Poesieeinträgen wiederfinden\, wurden im Holocaust ermordet. Moses Aussen und seine Tochter Sophie überlebten versteckt\, Sophies Schwester Henny überlebte Menschenversuche im KZ Auschwitz\, Ravensbrück und einen Todesmarsch\, ihre Cousine Marianne Winter sowie die Cousins Walter Theisebach und Helmut Sachs überlebten Ghetto und KZ in Riga\, das KZ Stutthof und ebenfalls Todesmärsche. Ihr Cousin Alfred Theisebach kam rechtzeitig mit einem Kindertransport nach England. Alle übrigen Familienangehörigen wurden ermordet\, die Familien Aussen-Winter wurden via Westerbork nach Auschwitz deportiert. \nSamstag\, 18. März 2023 – 17.30 Uhr\nLesung aus den Hemmerdener Poesiealben\n– biographisches Gespräch zu Helmut Sachs\nmit seinem Sohn Norbert Sachs \nMartinusforum Wevelinghoven\nAltes Pastorat  – Unterstr. 75 – 41516 GV\nAusstellung Poesiealben zur Familie Sachs\nDenk-Haus Wevelinghoven – Klosterweg 1 – 41516 GV \nEs werden Poesie-Einträge aus den beiden Poesiealben vorgetragen und Norbert Sachs berichtet über das Schicksal seiner Familie. Nobert Sachs\, Sohn von Helmut Sachs\, wird am Vortag Grevenbroicher Schulen besuchen sowie mit Schüler*innen gemeinsam den Erinnerungsort Alter Schlachthof Düsseldorf besuchen. Als Helmut Sachs aus Hemmerden am 11. Dezember 1941 mit seiner Schwester Jenny und seinen Eltern Philipp & Henriette Sachs nach Riga deportiert wurde\, hatte der Elfjährige einen Schulatlas und weitere Schulbücher im Gepäck. \nEr konnte seit dem Novemberpogrom der “Reichskristallnacht” nicht mehr die Volkschule in Hemmerden\, sondern nur noch sporadisch die jüdische Schule in Düsseldorf besuchen. Die Familie glaubte wohl zunächst\, “im Osten” neben der dort sicher noch härteren Zwangsarbeit im Hemmerdener Straßenbau vielleicht doch eine neue Existenz in Riga aufbauen zu können. Die Hoffnung sollte trügen\, nur Helmut überlebte das Ghetto und KZ Riga\, Außenlager\, die Überführung in das KZ Stutthof\, das Außenlager in Stolp\, die Zwangsevakuierung mit Todesmarsch und auf hochseeuntauglichen Schuten bis nach Neustadt/Holstein. Noch kurz vor der Befreiung\, als die Briten schon in der Stadt standen\, machten Deutsche “Jagd” auf die am Strand von Pelzerhaken gestrandeten Stutthof-Häftlinge\, unter ihnen der nunmehr fünfzehnjährige Helmut. Die Verschiffung auf der Athen\, die neben der Cap Arcona in der Bucht von Neustadt lag\, blieb ihm erspart. Er wurde kurz vor davor am Mittag des 3. Mai 1945 befreit. \n
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SUMMARY:Ausstellungsführung: "Der Tod ist ständig unter uns..."
DESCRIPTION:Riga war das Zentrum jüdischen Lebens in Lettland. Mit dem Einmarsch deutscher Truppen im Juli 1941 wurde die Stadt zu einem Zielort von Deportationen und zum Tatort nationalsozialistischer Vernichtungspolitik. Angehörige von SS\, Polizei und Wehrmacht sowie lokale Hilfstruppen ermordeten fast alle lettischen sowie die aus Deutschland\, Wien\, Prag und Brünn deportierten Jüdinnen und Juden. Unter den Deportierten waren auch 1.007 jüdische Bürgerinnen und Bürger aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf\, davon 76 Menschen aus dem Landkreis Grevenbroich. Sie wurden am 11. Dezember 1941 vom Düsseldorfer Schlachthof aus deportiert\, der als zentrale Sammelstelle des Regierungsbezirkes für die Deportationen diente. Nur wenige Überlebende kehrten in ihre Heimat zurück. Sie kämpften zumeist vergeblich um Gerechtigkeit. Eine umfassende juristische Aufarbeitung der Verbrechen blieb aus. Das politische Interesse\, der jüdischen Opfer zu gedenken\, war gering. Die Ausstellung in der Hochschule Düsseldorf (HSD)  thematisiert auch das Leben der Familie von Marianne Stern-Winter nach ihrer Rückkehr nach Hemmerden… \nFür die am 11. Dezember 1941 aus dem heutigen Stadtgebiet Grevenbroichs Deportierten\, die Familien Winter\, Theisebach\, Sachs und Rübsteck aus Hemmerden\, aus Wevelinghoven die Familie Katz und Emma Vossen\, aus Frimmersdorf die Geschwister Lion und die Gustorferin Leni Löwenthal. Außerdem mehrere aus dem Stadtgebiet Geflohene wie beispielsweise die Familie Wolf und Ernst Vasen aus Hülchrath oder Emma Kaufmann aus Gindorf.  gibt es auch Stolpersteine:  www.stolpersteine-grevenbroich.de \nTreffpunkt um 15.00 Uhr Im Foyer des Gebäudes 6 der HSD. \nDie Ausstellung in der HSD ist noch bis zum 3.4.2023 zu sehen! \nwww.erinnerungsort-duesseldorf.de \n
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LOCATION:Hochschule Düsseldorf\, Münsterstr. 156 - Geb. 3 E. 001\, Düsseldorf\, NRW\, 40476\, Deutschland
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